Sowohl Schulmedizin als auch Naturheilkunde haben ihren festen Platz in der Diagnose und Therapie von gesundheitlichen Störungen.
Jede hat ihre Stärken und ihre Schwächen. Um eine umfassende und im wahren Sinne ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen zu gewährleisten ist es unserer Meinung nach unumgänglich diese beiden Ansätze miteinander zu kombinieren.

Die Schulmedizin liefert uns klar zu analysierende Werte (z.B. Blutwerte) und Bilder (z.B. Röntgen, CT, MRT) und ist in ihrer schnellen und effektiven Behandlung vor allem akuter, manchmal lebensbedrohender Vorfälle unersetzbar. In der Traumatologie (Unfallchirurgie) vollbringt die Schulmedizin Großartiges. Man denke z.B. auch an die vermehrte Anwendung sogenannter minimalinvasiver Verfahren, bei denen häufig mit kleinen Schnitten große Wirkungen erzielt werden und das Risiko für die Patient(inn)en auf ein Minimum reduziert wird.

Doch stößt auch die Schulmedizin mitunter an ihre Grenzen. Beispielsweise bei der Behandlung von chronischen Krankheitsprozessen. Häufig plagen den / die Patient(in) mehrere Probleme, welche nicht selten von mehreren Ärzten der unterschiedlichsten Fachrichtungen behandelt werden. In der Folge bedeutet das für den / die Patient(in) eine endlose Litanei an Arztbesuchen und die Einnahme häufig mehrerer, nebenwirkungsreicher Medikamente.

Hier liefert die Naturheilkunde, und unserer Meinung nach vor allem die Osteopathie und die Traditionelle Chinesische Medizin viel versprechende Handlungsansätze. Sie betrachten den Menschen in seiner Gesamtheit und sind auf einzigartige Weise in der Lage den Zusammenhang der unterschiedlichsten körperlichen und seelischen Symptome zu erkennen. Die zum Einsatz kommenden therapeutischen Methoden bestehen in der Regel aus sanften, nebenwirkungsarmen Anwendungen, welche zum Ziel haben sowohl die Zweige (Symptome) als auch die Wurzel (Ursachen) einer Störung zu behandeln.